Schokolade in ihrer schönsten Art
Manchmal sind es genau die kleinen Dinge, die uns sofort ein wohliges Gefühl geben. Bei mir gehört Schokolade ganz klar dazu. Fast jeder mag sie, fast jeder kennt ihren Geschmack, und jeder verbindet auf seine eigene Weise etwas damit. Aber wie oft denkt man eigentlich darüber nach, was alles dahintersteckt? Dass Schokolade ihren Ursprung in der Kakaobohne hat, wissen wir natürlich. Und genau dieser Gedanke hat mich zu diesem Bild inspiriert.
Ich wollte die Schokolade nicht einfach nur zeigen, sondern ihre kleine Geschichte erzählen. Deshalb habe ich mich entschieden, drei Elemente in diesem Bild miteinander zu verbinden: die Kakaobohnen als Ursprung, die geschmolzene Schokolade als Verwandlung und schließlich die fertige Form, die wir am Ende als kleine Kostbarkeit genießen dürfen. Für mich steckt darin so viel mehr als nur eine Süßigkeit. Es ist ein Weg – von der Bohne bis zu dem Moment, in dem ein Stück Schokolade langsam auf der Zunge schmilzt.
Und genau das liebe ich so sehr daran. Schokolade gibt es in so vielen Varianten, und jede hat ihren ganz eigenen Charakter. Ob weiße Schokolade, Vollmilch oder Zartbitter – jede Art hat ihren besonderen Reiz. Man kann sie pur genießen, mit ihr backen, kleine Pralinen zaubern oder sogar richtige Kunstwerke daraus entstehen lassen. Ich persönlich liebe Vollmilchschokolade ganz besonders. Vor allem diesen einen Moment, wenn sie langsam auf der Zunge schmilzt und sich der Geschmack nach und nach im ganzen Mund verteilt. Das ist für mich jedes Mal ein kleiner Genussmoment.
Auch der Aufbau des Bildes war für mich schnell klar. Ich wollte wieder meinen dunklen Stil verwenden – mit schwarzem Stoff und schwarzem Plexiglas. Diese Kombination mag ich unheimlich gern, weil sie nicht nur edel wirkt, sondern auch das Licht auf eine ganz besondere Weise einfängt. Die Spiegelungen, die dabei entstehen, und die feinen Lichtkanten heben die Schönheit der Schokolade für mich noch stärker hervor. Gerade bei solchen Motiven liebe ich es, wenn die Details wirken dürfen, ohne dass zu viel drumherum ablenkt.
Eine kleine Herausforderung war, wie so oft, das Timing. Die geschmolzene Schokolade genau in dem Moment festzuhalten, in dem sie an der richtigen Stelle verläuft, ist gar nicht so einfach. Es braucht Geduld, ein gutes Auge und manchmal auch mehrere Versuche. Aber genau das gehört für mich dazu. Und ich finde, gerade diese kleinen Herausforderungen machen am Ende oft den Reiz aus. Umso schöner ist es dann, wenn das Ergebnis genau die Stimmung transportiert, die man im Kopf hatte.
Aufgenommen habe ich das Bild mit Blende 9, einer Belichtungszeit von 1/125 Sekunde und ISO 400. Zum Einsatz kamen dabei zwei Spotlights, die das Licht ganz gezielt gesetzt haben, damit die Schokolade ihre Tiefe, ihren Glanz und ihre Wirkung entfalten kann.
Für mich ist dieses Bild eine kleine Liebeserklärung an Schokolade an ihren Ursprung, ihre Vielfalt und an all die Genussmomente, die sie uns schenkt.